Besuch der XVIII Noelanders Trophy in Genk, Belgien

Am Samstag, dem 04. Februar 2017, trafen wir uns in aller Frühe bei Martin, um kurz nach 7:00 Uhr mit einem modernen Reisebus der Firma Lay-Reisen, zur XVIII Noelanders Trophy 2017 nach Genk in Belgien zu starten. Alle waren sehr gespannt, was uns in Belgien auf der schönsten Ausstellung Europas erwarten wird. Nach einer 3 ½ stündigen sehr entspannten Bus-Fahrt mit einem tollen Fahrer, trafen wir schließlich gegen 10:30 Uhr in Genk an der Limburghal ein. Die Ausstellung war schon seit 9:00 Uhr geöffnet und man sah bereits die ersten Besucher mit Tragetaschen, Bonsaischalen und anderen Dingen aus der Halle kommen. Was dürfte uns da erst drinnen erwarten?

Die Bezahlung an der Kasse gestaltete sich etwas schwierig, da durch den enormen Andrang, die Damen den Überblick etwas verloren hatten. Da wir eine Gruppe von 17 Leuten waren, bekamen wir 2,00€ Ermäßigung auf den Eintrittspreis von sonst 15,00€. Die Kassiererin meinte dann, wenn wir im nächsten Jahr noch einmal kommen würden, sollten wir vorher eine Mail schreiben, dann könne sie alles schon vorbereiten. Ein negativer Aspekt war leider, dass unser Busfahrer nicht ohne Eintritt zu zahlen hereingelassen wurde und andere Busfahrer wiederum freien Eintritt hatten. Hier sollte man sich vielleicht mal überlegen was man will. Entweder alle Busfahrer freien Eintritt oder keiner.

Als wir schließlich alle bezahlt hatten und hinein konnten, wurden wir quasi erschlagen von dem Angebot. Über 80 Bonsai-Fachhändler aus ganz Europa boten in 2 großen Hallen alles rund um das Hobby in allen Preislagen. Vom Rohmaterial bis zum teuren Solitär über Künstlerschalen und Zubehör war alles dabei. Man wusste gar nicht wo man zuerst anfangen sollte zu schauen. Dann die Ausstellung, einfach wunderbar!

Auch hier präsentierten Aussteller aus ganz Europa fantastische Bäume auf einem sehr hohen Niveau. Hier konnte man sehen was „BONSAI“ bedeutet, welche Ausstrahlung die Bäume auf einen haben und wie viele Jahre lange Arbeit darin steckte. Diese Bäume durften zu Recht als Kunstwerke oder Baumskulpturen bezeichnet werden wie es Walter Pall mal ausdrückte. Durch die zusätzliche EBA-Ausstellung (European Bonsai Association) erhöhte sich die Anzahl der ausgestellten Bonsai auf rund 200. Es waren schon fast zu viele Bäume und man musste sich schon sehr konzentrieren. Nur schade, dass man wie bereits in den Jahren zuvor, keine Fotos machen durfte. Nicht jeder hat 39,00€ und mehr für einen Bildband. Nachholbedarf seitens der Organisatoren besteht auf jeden Fall bei der Bewirtung. Katastrophal, man musste sich in lange Warteschlangen einreihen und ewig warten bis man etwas zum Essen oder Trinken bekam und 4,00€ für eine kleine Flasche Bier ist auch übertrieben.

Alles in allem war es eine gelungene und sehenswerte Ausstellung. Wir werden im nächsten Jahr bestimmt wiederkommen. Nachfolgend ein paar Impressionen:

Auf großer Fahrt, auf zur Noelanders Trophy.

Erwartungsvolle Gesichter.

Unsere Truppe in einer der Händlerhallen.

Man trifft doch immer wieder alte Bekannte aus dem Saarland.



Der Azaleenstand von Udo Fischer.

Die schönsten Bonsaischalen gibt`s bei Barbara und Walter Venne.

Bereits im Foyer herrschte großer Andrang.

Kurze Verschnaufpause in der Kantine.





Blick in die Händlerhallen.




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